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  • Lehre im Bachelor Innenarchitektur

    Der Schwerpunkt des Bachelorstudiums liegt im Erwerb konzeptioneller, handwerklicher und gestalterischer Fähigkeiten im Spannungsfeld von Objekt und Raum. Jedes Semester wird ein moduleübergreifendes Projekt bearbeitet. Entwicklungen der Konstruktionen, Material- und Medientechnologie, aber auch architekturtheoretische Positionen werden ständig aktualisiert und in das Studium integriert.
    Das 7-semestrige Bachelorstudium Innenarchitektur vermittelt ein breites und solides Grundlagenwissen im Bereich der künstlerischen und konstruktiven Gestaltung von Raum und schließt mit dem akademischen Grad des „Bachelor of Arts“ ab. Bei Eignung kann das 3-semestrige Master-Studium „Kommunikation im Raum“ angeschlossen werden.

    Downloads finden sie auf der Website der Hochschule: www.hs-mainz.de

     

    Schwerpunkte im Bereich des Bachelor

  • Material

    Das Modul „Material“ setzt sich aus zwei Schwerpunkten zusammen. Der erste Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den strukturellen Werkstoffen und die zunächst theoretische Vermittlung der baustofflichen, d.h. mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften. Darauf aufbauend beleuchtet der zweite Schwerpunkt die gestalterische und atmosphärische Bedeutung der Materialien und deren unmittelbare sinnlich emotionale Auswirkung auf den Menschen. In wöchentlichen Workshops werden sowohl traditionelle als auch innovative Materialien vorgestellt. Exkursionen zu Messen, Herstellern aber auch Gastvorträgen von Referenten aus der Industrie und Forschung vermitteln den Studierenden ein breites Spektrum der Materialien und ihrer Einsatzgebiete in Innenarchitektur, Möbeldesign und Bauwesen.

    Link Lehr- und Researchplattform: www.materialimpuls.ia-mainz.de

  • Möbel

    Das Modul „Möbel“ vermittelt Grundkenntnisse im Bereich des Möbel- und Produktdesigns und macht diese durch die experimentelle Gestaltung und handwerkliche Umsetzung von Prototypen unmittelbar erlebbar. Anhand ausgewählter Designbeispiele werden die symbiotischen Zusammenhänge von Form, Konstruktion, Ergonomie und Materialität aufgezeigt. Unterschiedliche konzeptionelle Gestaltungsansätze, Arbeitsprozesse und Kommunikationsmethoden werden vorgestellt und diskutiert. Das theoretisch erworbene Wissen wird in Form von praktischen Übungen vertieft. Hierbei werden die Studierenden ermutigt, experimentell an ihre Entwurfsaufgaben heranzugehen und diese in unterschiedlichsten Darstellungstechniken zu kommunizieren. Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die handwerkliche Auseinandersetzung mit den Entwürfen in Form von dreidimensionalen Modellen, anhand derer die Zusammenhänge der unterschiedlichen Gestaltungsparameter erlebbar werden.

    Link Lehr- und Researchplattform: www.freshmen.ia-mainz.de

  • Produkt

    Das Modul „Produkt“ vermittelt Grundlagen in der Gestaltung eines mit dem Raum in Verbindung stehenden Produkts. Es wird mit Hilfe der Recherche, der Semantik, der Ergonomie, der Radientopologie und den verschiedensten Fertigungsmethoden ein realitätsbezogenes Produkt entwickelt. Produktdesign bildet innerhalb der Innenarchitektur die emotionale Schnittstelle zwischen dem Konsumenten, der Architektur und dem Raum. Im Gegensatz zum Gestaltungsprozess in der Architektur liegt beim Produktdesign in der Regel die Entwicklung eines neuen Typus zu Grunde. Es wird, wenn möglich, im Hinblick auf die Serienfertigung im Maßstab 1:1 gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit der Industrie und Partnerhochschulen wird erfolgreich praktiziert.

  • Konstruktion

    Konstruktion kommuniziert über das Material, seine Produkteigenschaft und Leistungsfähigkeit. Sie ist das Instrument zur Materialisierung der konzeptionellen Entwurfsidee. Konstruktive Materialien stehen in einem haptischen, strukturellen und technologischen Kontext. Durch die Kenntnis der Produktformen eröffnen sich die Möglichkeiten der Struktur und der Fügung im Detail. Die Raumbildung wird innerhalb des Gestaltungsprozesses durch materialspezifische Konstruktionsparameter determiniert. Hieraus entstehen Konzepte, die sowohl durch logisches Fügen der Gesamtstruktur, als auch durch konsequentes Ausbilden der Detail- und Objektpunke, zu starken Projekten umgesetzt werden können. Das Modul „Konstruktion“ betrachtet das Spannungsfeld der Typologien aus Massivbau- und Skelettbaukonstruktion.

  • Digitales Entwerfen

    Der Kurs „Digitales Entwerfen 1“ im ersten Semester vermittelt die Grundlagen im Umgang mit dem Computer im Bereich 3D-Modeling, Darstellende Geometrie, Visualisierung sowie digitaler Präsentationstechniken. Die Studenten werden in die Lage versetzt, mit Hilfe des Computers Geometrien dreidimensional zu bearbeiten und in ein real gebautes Architekturmodell mit Hilfe des Lasercutters zu überführen. Grundkenntnisse für die Erstellung atmosphärischer Entwurfsskizzen mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung werden anhand einer themenbezogenen Gestaltungsaufgabe erlernt.

    Der Fokus im 2. Semester „Digitales Entwerfen 2“ liegt im Bereich des „Conceptual Design“. Ziel ist es, auf Basis der Vermittlung von Digitalen Gestaltungsparametern effiziente digitale Designstrategien für die Erstellung komplexer 3D-Geometrien zu erlernen und diese auch photorealistisch visualisieren zu können. Designstrategien sind beispielsweise: Faltung, Freiform, Schnittebenen, Transformation…

    Link Lehr- und Researchplattform: www.designstrategies.org

  • Künstlerisches Gestalten

    Der Kurs „Kunst“ vermittelt grundlegende Einsichten in die Praktiken der Bildenden Kunst bezogen auf Zeichnung, Skulptur, Objekt und Rauminstallation. Im Mittelpunkt stehen elementare Übungen zu Linien, Flächen, Volumen und Raum. Innere Bilder und Ideen zeichnerisch ausdrücken zu können ist das Ergebnis von Beobachtungsfähigkeit, Technik und Umsetzung. In Wahrnehmungs- und Darstellungsübungen wird das eigene Sehen und Erleben geschult. Dabei ist die Beziehung zu Form, Struktur und Raumposition von entscheidender Bedeutung. Räumliche Gestaltung wird mit unterschiedlichen Darstellungstechniken erprobt. Den zeichnerischen Übungen folgen experimentelle und konzeptionelle Materialforschungen zwischen Raum, Objekt und Skulptur.

    Link Lehr- und Researchplattform: kunstraum.hs-mainz.de

  • Raumentwurf

    Der Raumentwurf vereint sämtliche gestalterischen Disziplinen im Raum und stellt in Vorbereitung auf die Abschlussarbeit wie Berufsleben die Kernaufgaben von Innenarchitekten als Spezialisten für Raum, Atmosphäre, Material und Technik im Projektablauf nach. Beginnend mit einer Themen- und Umfeldanalyse wird zunächst eine gestalterische Entwurfsidee formuliert und im Anschluss sukzessiv zu einem korrespondierenden räumlichen Konzept ausgearbeitet. Die gestalterische Ausformulierung zum konzeptionell durchwirkten Raumentwurf und dessen professionelle Präsentation in Planzeichnung, Visualisierung und Modell beschreibt Anspruch, Ziel und gleichzeitig auch die typische Abgabeleistung dieses Moduls.

  • Farbe und Oberfläche

    Im Kurs Farbe und Oberfläche untersuchen Studierende ihre Umgebung in Bezug auf Merkmale farblicher Identität. Jede Woche wird ein Betrachtungsschwerpunkt in der Vorlesungsreihe erörtert, um dann durch die Kursteilnehmer fotografisch überprüft zu werden. Die Fragestellungen der Untersuchungen beziehen sich auf Aspekte der farblichen Gestaltung, Wahrnehmungspsychologie und den Ordnungssystemen der Farb- und Gestaltungslehre. Ziel des Kurses ist es, durch Schärfung der eigenen Wahrnehmung einen selbstverständlichen und souveränen Umgang in der persönlichen Auseinandersetzung mit Farbe und räumlicher Gestaltung zu erlangen.

    Link Lehr- und Researchplattform:  yeah.hs-mainz.de

  • Einführen Entwerfen

    Um in räumlichen Zusammenhängen entwerfen zu können, müssen wir lernen, die Räume, für die wir entwerfen, zu analysieren, zu verstehen, zu beschreiben und reflektiert wiederzugeben. Durch theoretische Vorlesungen und experimentelle Versuche gewinnen die Studierenden Sicherheit im Umgang von Analyse Ort, Nutzung, Konzept und Kontext. Untersucht werden die Grenzen und Übergänge zwischen dem Innen und dem Aussen, sowie die architektonischen, kulturellen und atmosphärischen Qualitäten, die auf den Raum ausstrahlen.