Master
Hochschule Mainz, Master Kommunikation im Raum

Master-Studiengang Kommunikation im Raum

Hochschule Mainz

Das 3-semestrige Vollzeitstudium Kommunikation im Raum M.A. richtet sich an Absolventen eines Bachelor- oder Diplomstudiums der Fachrichtungen Innenarchitektur, Architektur und Design, die ihre Kompetenzen themenspezifisch erweitern möchten. Kernthema der fachübergreifenden Entwurfs- und Realisierungsaufgaben ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem architektonischen Raum als Kommunikationsmedium. In kleinen Semestern werden die Studierenden von unserem interdisziplinären Lehrteam optimal gefördert. Der Mastergrad berechtigt nach zweijähriger Berufspraxis zum Kammereintrag als Innenarchitekt/in. Bewirb dich jetzt!

Bachelor

Entwurf Raum – Passt schon!

Betreut von

Prof. Markus Pretnar

Weiterführende Informationen
Semester

Sommersemester 2018

Stadtbalkon

Wer in die Stadt zieht, will auch das Stadtgefühl erleben. Statt eine fremde Welt zu schaffen, in welche er sich zurückziehen kann, will er Teil dieser Stadt werden und liebt sie für genau das, was sie ist. Das Frankfurter Stadtbild zeigt ein Konglomerat aus Architekturstilen, Zeitepochen, Materialien – aber auch Nationen und Geschmäckern. In den versteckten Innenhöfen konzentriert sich diese Vielfalt – Altbau trifft auf Neubau, Fachwerk auf Glasfassade. Zum Potpourri der Architektur gesellt sich noch die Aneignung der Bewohner ihrer Balkone – Palmengärten, Abstellkammern, Grillplatz, Lounge und Rauchereck. Der Stadtbalkon ist eine Collage.

Hochschule Mainz, Stadtbalkon, Bachelor Entwurf Raum Passt schon von Natalie Gertner

Balkone gewähren partielle Einblicke in fremde Leben und sind somit halb privater, halb öffentlicher Wohnraum. Der Balkon findet drinnen und draußen zugleich statt, denn zum einen suggeriert er Schutz vor fremden Eindringen, zum anderen ist er aber auch Kommunikationsmittel nach außen.

Studentin

Natalie Gertner

Behind the Walls

Hochschule Mainz, Behind the Walls, Bachelor Entwurf Raum Passt schon von Stefanie Kleinpeter

Die verschiedenen Räume sind durch unterschiedli­che Lichtqualitäten und die dadurch entstehenden Atmo­sphären geprägt. Es gibt Räume, die funktionsbedingt mehr Licht brauchen und welche, die auch mit weniger Licht aus­kommen. Die Belichtung findet konzeptbedingt nur über die Schlitze in den Fassaden statt. Trotzdem wird mit ei­nem Lichtlenksystem versucht, möglichst viel Tages­licht in den Innenraum zu bekommen. Das Licht wird mithilfe von Prismen an die Raumde­cken gelenkt und von dort in den Raum gestreut. Da die Decken hierbei eine wichtige Rolle spielen, wer­den sie zudem teilweise zu Gestaltungselementen. Sie sind mit einem reflektierenden bronzefarbenen Mate­rial beschichtet, das durch seine Farbwiedergabe eine warme Atmosphäre in den Raum bringen soll.

Hochschule Mainz, Behind the Walls, Bachelor Entwurf Raum Passt schon von Stefanie Kleinpeter

Der Essbereich und die Küche sind Räume, die viel Licht benötigen. Daher gibt es hier zusätzlich zu den lichtlenkenden Schlitzen weitere Fassadenöffnungen, die zusätzlich Licht in den Raum bringen und einen Blick nach draußen ermöglichen. Im Badezimmer dagegen wird nur das Lichtlenksys­tem genutzt, um die Privatsphäre zu wahren. Zudem sind die raumteilenden Wände hier nicht decken­hoch, damit etwas Tageslicht bis zu den Waschbecken gelangt. Ebenso wurden in den Elternschlafzimmern auch nur Schlitze verwendet, um eine höhlenartige, gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Die Kinderzimmer wiederum werden genauso wie die Gemeinschaftsräume mit zusätzlichen Fassaden­öffnungen belichtet, damit die Kinder zum Spielen und Lernen genügend Licht haben. Über dem obersten Geschoss sorgt ein Glasdach da­für, dass Licht über diesen Raum bis in das Treppen­haus gelangt.

Studentin

Stefanie Kleinpeter

Reborn

Neu und doch alt, ein Neubau mit den Vorzügen eines Altbaus und den Möglichkeiten eines Neubaus. Keine reine Nachahmung sondern eine Neuinterpretation des Vorhandenen im Bezug auf die Umgebung. Eine verwinkelte Gebäudestruktur, hohe Räume und verputzte Wände treffen auf das moderne und nachhaltige Material Streckmetall.

Hochschule Mainz, Reborn, Bachelor Entwurf Raum Passt schon von Verena Bezzel

Die Fassade, das Hauptaugenmerk des Gebäudes, greift durch die angelegte Kombination von Streckmetall die typische Fassadenstruktur von Altbauten auf. Mit einer zusätzlichen farblichen Hinterlegung werden die Farben Bornheims ursprünglicher Architektur dargestellt. Der Innenraum, vergleichsweise schlicht gehalten. Durch das Wiederaufgreifen von Streckmetall wird das Thema dezent in die Raumgestaltung integriert.

Studentin

Verena Bezzel

Pfeil am Textende

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