Master
Hochschule Mainz, Master Kommunikation im Raum

Master-Studiengang Kommunikation im Raum

Hochschule Mainz

Das 3-semestrige Vollzeitstudium Kommunikation im Raum M.A. richtet sich an Absolventen eines Bachelor- oder Diplomstudiums der Fachrichtungen Innenarchitektur, Architektur und Design, die ihre Kompetenzen themenspezifisch erweitern möchten. Kernthema der fachübergreifenden Entwurfs- und Realisierungsaufgaben ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem architektonischen Raum als Kommunikationsmedium. In kleinen Semestern werden die Studierenden von unserem interdisziplinären Lehrteam optimal gefördert. Der Mastergrad berechtigt nach zweijähriger Berufspraxis zum Kammereintrag als Innenarchitekt/in. Bewirb dich jetzt!

Bachelor

Entwurf – Nano Nest

Betreut von

Prof. Antje Krauter

Semester

Wintersemester 2019/20

The Cloud

Die 12 Meter tiefe und hohe und 4 Meter breite Baulücke soll Wohnraum für sechs Personen bieten. Hier liegt der Fokus darauf, dass die Bewohner und Bewohnerinnen das Gefühl bekommen, in einer Wolke zu leben und zu schweben. Von jeder Himmelsrichtung scheint Licht in jeden Raum und Luft strömt nicht nur horizontal, sondern auch vertikal durch die drei Wohnungen, wenn man die Lichthöfe öffnet.

Studierende

Annika Gottwald

Die durch die geradlinige Himmelsleiter erreichbaren Stockwerke sind voneinander und vom Boden vollständig abgelöst. Jedes bildet eine Wohnung, in der Küche, Bad und wandelbarer Aufenthaltsraum Platz finden. Die transluzente Südfassade, bestehend aus zwei Glasscheiben, in die eine dünne Steinschicht eingefasst ist, sorgt für Hitzeschutz und Sichtschutz vom Treppenraum aus. Durch das Öffnen der Lichthöfe mit Stahlgitterböden lassen sich die Räume individuell vergrößern. Glasbrücken verbinden die Räume und lassen für die Bewohner den Blick in den Luftraum unter der Wohnung zu, der ihnen den Eindruck verschafft, sie würden mit ihrer Wohnung schweben. Möbel spielen eine untergeordnete Rolle und sind in den Wänden verstaut. Ebenso gibt es in den Wänden und im Boden Stauraum für Gebrauchsgegenstände und persönliche Dinge. Somit ist der Aufenthaltsraum an keine konkrete Funktion gebunden und lässt sich als Schlafplatz, Arbeitsbereich oder erweiterte Küche nutzen.

High Life

Das Wohnen im urbanen Raum wird immer dichter und kostspieliger. Das Gebäudekonzept HIGH LIFE bietet eine Lösung, eine Baulücke zu erschließen und so einen "toten" Ort der Stadt effektiv zu nutzen und neue Qualitäten zu schaffen. Aufgeteilt in die Bereiche - Gemeinschaft, Transfer und Wohnen - bietet HIGH LIFE sowohl den 6 Bewohnern, als auch der Nachbarschaft eine gesteigerte Lebensqualität. Hierbei wird durch die räumliche Aufteilung, streng nach dem Leitbild »Leben auf/ in einem Baum«, ein Kompromiss zwischen öffentlich und privat gefunden, der jedermanns Bedürfnisse respektiert.

Studierender

Patrick Bauer

Zentrales Bauelement bildet hierbei das dezent abgegrenzte Treppenhaus der Bewohner, um das die verschiedenen Wohn- und Transfermodule angeordnet sind. Diese bieten in ihren unterschiedlichen Ausführungen maximalen Komfort auf engstem Raum. Die dazwischen angeordneten öffentlichen Laufwege und Treppen aus Gitterrosten, sowie die filigrane Fassade mit Metallgewebe, filtern den Blick nach draußen und das einfallende Licht von auflen ins Innere. So wird der Gedanke des »Lebens in einem Baum« auf abstrakte Weise umgesetzt. Der gesamte Ausbau, sowie die Fassade wirken durch ihre weiße Lackierung leicht und gleichzeitig elegant. Lediglich die Interiors der Wohnkuben und Transferplattformen sind mit Seekieferplatten ausgekleidet und wirken dadurch wohnlich und einladend. Die Formensprache entwickelt sich, gemäß der Entwicklung der Privatsphäre, vom freien, offenen Gemeinschaftsbereich über die Halbräume der Transferzone bis zu den geschlossenen Wohnkuben.

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