Master
Hochschule Mainz, Master Kommunikation im Raum

Master-Studiengang Kommunikation im Raum

Hochschule Mainz

Das 3-semestrige Vollzeitstudium Kommunikation im Raum M.A. richtet sich an Absolventen eines Bachelor- oder Diplomstudiums der Fachrichtungen Innenarchitektur, Architektur und Design, die ihre Kompetenzen themenspezifisch erweitern möchten. Kernthema der fachübergreifenden Entwurfs- und Realisierungsaufgaben ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem architektonischen Raum als Kommunikationsmedium. In kleinen Semestern werden die Studierenden von unserem interdisziplinären Lehrteam optimal gefördert. Der Mastergrad berechtigt nach zweijähriger Berufspraxis zum Kammereintrag als Innenarchitekt/in. Bewirb dich jetzt!

Bachelor

Farbe und Oberfläche – CAPAROL Campus

Betreut von

Prof. Markus Pretnar

Semester

Wintersemester 2018/19

Weiterführende Informationen
Hochschule Mainz, Bachelor Farbe und Oberfläche Caparol Campus von Ina-Maria Bernsdorf, Farbe und Oberfläche
Entwurf, Ina-Maria Bernsdorf

Entwurf 1

Das vorgeschlagene Konzept beruht auf der Auflösung der starren, massiven Form des Hochregallagers. So soll sich das Gebäude nicht nur besser in die bestehende Industriearchitektur einfügen, sondern auch in seiner Einzigartigkeit prestigeträchtig für die DAW wirken. Aufgrund der großen, architektonischen Elemente in der unmittelbaren Umgebung wurde mit großen Farbflächen gearbeitet, die je nach Blickwinkel des Betrachters neue geometrische Formen auf der Fassade entstehen lassen. Die Farbpalette der entstandenen Fassadengestaltung ergibt sich aus der vorhandenen Architektur.

Studentin

Ina-Maria Bernsdorf

Entwurf 2

Das Gestaltungskonzept der Fassade basiert auf der idyllischen hügeligen Landschaft des Odenwaldes, die rund um das DAW Gelände und die Stadt Ober-Ramstadt zu finden ist. Sie vermittelt ein Gefühl von Wohlbehagen, das sich mit dem familiären Geist des Unternehmens DAW deckt. Dieses Gefühl soll auch auf das Verhältnis zur Bevölkerung übertragen werden. Zur Gestaltung wurde die Landschaft anhand der Bilderdokumentation und vor Ort analysiert und für den Entwurf abstrahiert, sodass sich das Hochregallager dem umliegenden Gelände und der umgebenden Architektur anpasst. Es fügt sich nahtlos ein und tritt nicht zu stark hervor. Das Farbkonzept basiert auf Bildern zu den ersten Eindrücken, die beim Besuch der Firma DAW in Ober-Ramstadt gesammelt werden konnten. Es wurde eine Atmosphäre des Wohlbehagens und Wohlfühlens und außerdem ein familiäres Miteinander vermittelt, was sich in der Farbwahl widerspiegelt. Es werden naturnahe warme Farbtöne aus der Caparol 3D-System Plus Farbpalette, die Behaglichkeit ausdrücken sollen, verwendet. Die Verteilung und Proportionierung der Farbflächen folgt den Erkenntnissen aus der Landschaftsanalyse.

Studentin

Mareike Weyd

Hochschule Mainz, Bachelor Farbe und Oberfläche Caparol Campus von Mareike Weyd, Farbe und Oberfläche
Entwurf, Mareike Weyd

Galerie

Entwurf 3

Durch das neue Hochregallager erhält das DAW-Gelände einen neuen Blickfang für Besucher und Mitarbeiter.
Für die großflächigen Fassaden wird ein Gestaltungskonzept gesucht, das die weltweit bekannte Kompetenz des Unternehmens im Bereich der Farben und Beschichtungssysteme deutlich macht. Das modulare, rasterförmige Konstruktionsprinzip eines Hochregallagers soll sich auch in der Außenfassade wiederfinden und den industriellen Charakter des Gebäudes unterstreichen.

Es wird dezent in einem hellen Grauton auf die gesamte Fassade übersetzt und ordnet somit die farbliche Gestaltung. Die Farbgestaltung des Gebäudes orientiert sich an den Farben und Proportionen der Umgebung: Auf der nord-östlichen Seite werden die Grüntöne der davor liegenden Grünflächen und des im Hintergrund liegenden Waldes aufgegriffen. Auf der süd-westlichen Seite hingegen bezieht sich die Farbauswahl auf die Farbgebung der sich davor befindenden Gebäude. Den oberen Abschluss bilden Farbtöne, die einen fließenden Übergang zum Himmel erzeugen. Die durch die Umgebung abgeleiteten Farbflächen werden teilweise übereinander geschichtet und erhalten unterschiedliche Transparenzen und Größen. So entstehen interessante Kompositionen aus Farbe und Form, die die Fassade lebendig wirken lassen.

Studierende

Nina Ludwig

Entwurf 4

Die Farbgestaltung soll das gesamte Gelände zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenfassen. Durch farbliche Zuordnung der Gebäude in ihren jeweiligen Nutzungsbereich, ergibt sich eine neue klarere Orientierung auf dem Gelände. Das Hochregallager fügt sich in dieses Farbkonzept ein und bildet so keinen neuen »Fremdkörper« in der Mitte der Fläche. Die Farben sind selbstverständlich aus der Caparol-Kollektion ausgewählt und auch als solche mit Benennung gekennzeichnet. Das Gelände wird durch die neue Gestaltung belebt und dient automatisch als Werbefläche für das Unternehmen. Die Farbgebung zeigt abstrakt die Farben des Caparol-Elefanten (Rot, Lila, Blau, Orange, Gelb) in einer modernen Interpretation aus der »Icons«-Kollektion. Ziel ist es, ein Gelände zu schaffen, das als repräsentatives, dem Unternehmen entsprechendes Aushängeschild dienen kann und nicht länger die Erscheinung einer undefiniert zusammengefügten Gebäudeaneinanderreihung hat.

Die Bewohner Ober-Ramstadts sollen somit das Gelände als bereicherndes Erkennungszeichen ihres Wohnortes verstehen. Der Turm im Zentrum des Geländes stellt den Kern des Herstellungsprozesses der Farben dar. Er bildet dadurch das Herz der Gestaltung, von dem die Wege wie Adern ausfließen. Die Wege, die zu einem Gebäude in einer jeweiligen Farbe führen, tragen diese ebenfalls und vereinfachen somit die Wegführung. Durch flächige Farblinien auf dem Boden wird der Besucher/Arbeiter spielerisch über das Gelände begleitet. Die bestehenden Fassaden können erhalten bleiben. Somit wird der Bestand gepflegt und aktualisiert, statt neu zu bebauen. Das kommt dem Nachhaltigkeitswunsch der Firma entgegen und mindert den Aufwand der Neugestaltung. Das Konzept bietet eine langzeitliche Neugestaltung an, die stetig zu ihrer Vollendung wachsen kann. Je weiter sich ein Gebäude vom Herzstück weg befindet, umso sparsamer ist der Farbauftrag vorgesehen. Hier wird das Gebäude nur akzentuiert.

Studentin

Sina Hartmann

Pfeil am Textende

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