Master
Hochschule Mainz, Master Kommunikation im Raum

Master-Studiengang Kommunikation im Raum

Hochschule Mainz

Das 3-semestrige Vollzeitstudium Kommunikation im Raum M.A. richtet sich an Absolventen eines Bachelor- oder Diplomstudiums der Fachrichtungen Innenarchitektur, Architektur und Design, die ihre Kompetenzen themenspezifisch erweitern möchten. Kernthema der fachübergreifenden Entwurfs- und Realisierungsaufgaben ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem architektonischen Raum als Kommunikationsmedium. In kleinen Semestern werden die Studierenden von unserem interdisziplinären Lehrteam optimal gefördert. Der Mastergrad berechtigt nach zweijähriger Berufspraxis zum Kammereintrag als Innenarchitekt/in. Bewirb dich jetzt!

Bachelor

Realisationsprojekt – Bed&Bunker

Betreut von

Prof. Markus Pretnar
Franziska Mamitzsch B.A.
Dipl. Ing. Mathias Ewald

Semester

Sommersemester 2012

Weiterführende Informationen

BED&BUNKER ist der Name eines Realisationsprojektes, das über ein Jahr ein Team von insgesamt 21 Studierenden aus Deutschland und Albanien erdacht, entwickelt und umgesetzt wurde. Vorangegangen ist dem Projekt die Diplomarbeit von Iva Shtrepi an unserem Studiengang. In ihrer Arbeit untersuchte sie die gestalterischen Möglichkeiten einer Konversion ehemaliger Geschützbunker in Albanien zu lokal bewirtschafteten Wanderherbergen.

Die Idee wurde im Wahlfach aufgenommen und während des Sommersemesters 2012 in Zusammenarbeit mit albanischen Studierenden der POLIS-Universität Tirana in eine nahezu baufertige Werkplanung übersetzt. Dazu reiste die deutsche Gruppe im März 2012 für ein erstes Kennenlernen und Aufmaß nach Albanien. Im Juli 2012 besuchten uns die albanischen Freunde, um die Planungen abzuschließen. Baumaterial wurde bestellt, Ablaufpläne erstellt und Flüge wurden gebucht, denn im September stand die Umsetzung an. Innerhalb von 14 Tagen baute das BED&BUNKER-Team einen Geschützbunker an der Mittelmeerküste um: Schlafplätze, eine Küche, ein Bad mit Toilette und sogar eine Sonnenterrasse wurden von der ersten bis zur letzten Schraube in Eigenleistung durch die Studierenden realisiert. Nicht zuletzt, weil Albanien eines der letzten touristisch nahezu unerschlossenen Länder Europas ist, war das internationale Medienecho enorm. Der Symbolwert eines Bunkerumbaus in einem lange isolierten Land hat selbstverständlich zur Steigerung der Aufmerksamkeit beigetragen. Das Wichtigste ist aber, dass solche Projekte absolut tödlich sind…und zwar für Vorurteile.

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